Wer einen längeren Aufenthalt plant und/oder mit weiteren Personen reist, sollte natürlich unterwegs mobil zu erreichen sein. Dies ist in Indonesien gar kein Problem. Für 10.000 IDR (ca. 0,65 €) erhält man hier an jeder Ecke eine SIM-Karte mit eigener Nummer, die man sodann entsprechend mit Prepaid-Guthaben aufladen kann. Dabei kann man zwischen 10.000 IDR (ca. 0,65 €) und jedem beliebigen höheren Betrag wählen. Gespräche untereinander oder SMS bewegen sich in Bereichen von Bruchteilen von Eurocents, so dass das Guthaben in dieser Hinsicht praktisch unendlich lange reicht, aber Vorsicht: bei Beträgen unter 100.000 IDR, also ca. 6,50 €, verfällt die Nummer (!) nach ca. 6 Wochen. Die Sprachqualität ist, soweit es Jakarta betrifft, ausnahmslos gut, hier bewegt man sich fast flächendeckend im UMTS-Netz. Auch in den anderen Regionen des Landes soll die Abdeckung gut sein. SMS nach Deutschland kosten 500 IDR, also ca. 0,03 €. Wer also seine Lieben in der Heimat auf dem Laufenden halten möchte, kann sich zumindest die Ausrede der hohen Kosten sparen.
Wer mit seinem Handy ins Internet gehen und auch Mails abrufen kann, kann dies selbstverständlich auch hier. Die Preise für Datenpakete sind lächerlich gering, der komplette Aufruf der Homepage von SPIEGEL Online mobil kostet ziemlich genau einen Cent.
Leider ist es bei den wenigsten Prepaid-Karten möglich, internationale Anrufe zu tätigen. Wer einen Laptop oder ein Skype-fähiges Handy sein Eigen nennt, kann sich jedoch praktisch an jeder Ecke in ein kostenloses WLAN-Netz einloggen. Wer in seinem Apartment über eine LAN-Verbindung verfügt, ist ohnehin auf der sicheren Seite. Wer es noch nicht weiß: Per Skype kann man auch in Telefonnetze anrufen, siehe dazu www.skype.com (kostenpflichtig). Ich will zwar keine Werbung machen, bin aber damit mehr als zufrieden.
Montag, 6. April 2009
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